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Ist Elon Musk der Gestalter unserer Zukunft?

Elon Musk hat für 44 Milliarden US-Dollar Twitter gekauft und er strebt gerade einen aktiven Posten an, um laut eigenen Aussagen die Plattform besser zu machen. Twitter soll weiterhin ein Ort der Meinungsfreiheit bleiben. Was dieser Mann wohl mit unserer Zukunft zu tun hat?

Nicht nur bedeutende Persönlichkeiten, wie Isaac Newton oder Sokrates, hatten bahnbrechende Ideen und Philosophien, die uns bis heute bereichern und auf deren Grundlage zahlreiche weitere Entwicklungen und Technologien basieren. Auch in der Gegenwart gibt es Menschen, die unsere Welt Schritt für Schritt voranbringen und für eine fast schon „spürbare Revolution“ sorgen.

Einer dieser Menschen ist Elon Musk. Ein Querdenker, dessen größter Traum sprichwörtlich in den Sternen steht. Doch der Miteigentümer des Zahlungsdienstleisters PayPal hat nicht nur einen Traum, sondern sehr, sehr viele.

Neuralink – Digitale Schnittstelle zum menschlichen Gehirn

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Eine Schnittstelle mit hoher Bandbreite zum Gehirn wird genau das sein, was eine Symbiose zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz kreiert. So zumindest die Idee hinter dem Unternehmen „Neuralink“ welches von Elon Musk im Jahr 2016 gegründet wurde.

„Da die Gesellschaft zunehmend durch Roboter und künstliche Intelligenzsysteme automatisiert wird, wird einer der Wege für die Menschheit die physische Verschmelzung mit Maschinen sein.“ (Elon Musk)

In Besprechungen auf dem Weltregierungsgipfel in Dubai im vergangenen Monat sagte der milliardenschwere Unternehmer hinter Starlink und Paypal, dass die Art der alltäglichen Abhängigkeit, die wir bereits durch Technologien wie Smartphones und Computer haben, im Laufe der Zeit nur weiter zunehmen wird – bis zu dem Punkt, an dem menschliche Intelligenz und maschinelles Denken effektiv eins werden.

„Bis zu einem gewissen Grad sind wir bereits ein Cyborg – denken Sie an all die digitalen Werkzeuge, die Sie haben – Ihr Handy oder Ihren Computer“ (Elon Musk)

Allein die Tatsache, dass man sofort eine Antwort auf nahezu alle Fragen über das Smartphone erhalten kann, sei in seinen Augen etwas, worauf nur wenige verzichten können.

Musk nannte diese bestehende Abhängigkeit von alltäglicher Technologie eine „digitale Tertiärschicht“ und sagte, sie sei praktisch bereits Teil unserer neuralen Biologie und beeinflusse unsere Denkweise.

„Stellen Sie sich das limbische System vor – das animale Gehirn und den Cortex als den denkenden Teil des Gehirns und Ihr digitales Selbst als dritte Schicht“ (…) „Wenn Sie sterben, ist Ihr digitaler Geist immer noch da. All Ihre E-Mails und sozialen Medien – das lebt noch, wenn Sie sterben.“

So entsteht auch die Idee hinter dem Metaverse – eine Verschmelzung der digitalen und realen Welt.

Durch Metaverse sollen Menschen dazu in der Lage sein, dezentralisiert, also unabhängig von Facebook, Google und anderen Medien sich eigene Räume und Welten zu erschaffen. Die Existenz einer Dritten Welt, welche eine genauso hohe Bedeutung wie die reale hat.

Elon Musk betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit für Menschen, in Zukunft Gehirnimplantate zu erhalten, um mit der schnellen Entwicklung der künstlichen Intelligenz Schritt zu halten – eine Technologie, von der Musk jedoch auch befürchtet, dass sie für unsere Existenz gefährlich werden könnte, wenn sie nicht streng kontrolliert würde.

Tesla – Werk in Brandenburg, Store in Köln

Elon Musk und Tesla

Der Unternehmer hat jedoch bereits mit seinem Automobilkonzern Tesla einen gewaltigen Schritt in die Zukunft der Mobilität gewagt. In einer Zeit, in der sich kein Hersteller über die Hürde wagte, ein vollelektrisches Fahrzeug auf den Markt zu bringen, hat Musk es einfach getan.

„Wer wagt, gewinnt“ ist in diesem Fall wohl eine der zutreffendsten Aussagen, die man in Bezug auf diesen Konzern vorbringen kann. Mittlerweile ist er nämlich der weltweit größte Hersteller für Elektrofahrzeuge. Die Eröffnung der ersten Tesla-Gigafactory in Deutschland sorgte für viele Schlagzeilen, da zwar die E-Mobilität ein Ausweg aus der Klimakrise sein kann, aber gleichzeitig der Bau und der Betrieb eines solchen Werks große Mengen an Ressourcen frisst, wie zum Beispiel das Grundwasser, wobei hier noch nicht ganz klar ist, ob und wie die Gigafactory wirklich eine Gefahr für das Grundwasser in Brandenburg darstellt. Hier gibt es unterschiedliche Sichtweisen und Veröffentlichungen.

In Köln laufe ich häufig an einem Tesla-Store vorbei. In diesem Store sind wenige Autos ausgestellt, aber dafür kann der Tesla-Store, anders als herkömmliche Autohäuser, sich gemütlich in der Einkaufsstraße der Innenstadt einreihen, um die vorbeiziehenden Menschenmassen in das Geschäft zu locken. Eine spannende Art der Kundenakquise für einen Automobilhersteller.

SpaceX – Weltraumtourismus bald für alle Menschen?

Mit diesem Raumfahrtunternehmen möchte Musk den Mars für Menschen bewohnbar machen. Trotz zahlreicher Fehlschläge von Raketenstarts ist es ihm gelungen, auch hier in Zusammenhang mit dem Projekt Starlink, dessen Ziel es ist, einen weltweiten Satelliten-Internetzugang für alle zu erschaffen, zum weltgrößten Satellitenhersteller, sowie Betreiber, zu werden.

Nach dem von Russland ausgelösten Angriffskrieg in der Ukraine war es Elon Musk, der für die Versorgung der Ukraine mit Internet sorgte, indem er seine Starlink-Satelliten dort platzierte. Dieses schnelle Handeln zeigte erneut, dass er ein Macher ist, der mit den vielen Mitteln sich an die Bekämpfung von offensichtlichen Problemen macht.

So sieht Elon Musk unsere Zukunft

Wer all das nachvollziehen kann, versteht den zweiten Teil seiner Vision genauso gut. In diesem geht es nämlich darum, wie sich die Menschheit in Zukunft entwickeln wird, insbesondere in einer Welt, in der Roboter viele der Aufgaben übernehmen können, die Menschen derzeit erledigen und uns in ihrer Genauigkeit und Sorgfalt sogar übertreffen.

Auf derart utopische Zukunftsvisionen folgen natürlich auch viele Fragen. Zum Beispiel, ob die Menschen in einer Welt, in der eine große Zahl von Arbeitslosen von einem universellen Grundeinkommen lebt, Zufriedenheit findet.

Musks Antwort darauf ist, dass Menschen unsere Verbindungen zur Technologie noch weiter vertiefen werden, bis zu dem Punkt, an dem wir Cyborgs werden, um unsere angeborenen, natürlichen Fähigkeiten zu verbessern.

Man weiß zum Beispiel, dass er es nicht für unmöglich, sogar für sehr wahrscheinlich hält, dass das physische Universum, das wir in der Lage sind, wahrzunehmen, eine riesige Simulation ist, die von Außerirdischen betrieben wird, die weiter fortgeschritten ist als unsere eigene.

Vom Multimilliardär Elon Musk wurde sogar vorgeschlagen, den Mars mit Atomwaffen zu bombardieren, um ihn bewohnbar zu machen – man solle mit dieser Idee jedoch vorerst warten, da neuere Entwicklungen mit SpaceX-Raketen dazu führen könnten, dass wir in weniger als 10 Jahren zum Roten Planeten reisen könnten.

Wird Elon Musk also unsere Zukunft beeinflussen?

Ja und er hat es bereits getan.

Die Antwort auf diese Frage mag ein wenig verstörend sein – jedoch ist sie alles andere, als realitätsfern.

Unsere Welt braucht Visionäre, um fortschreiten zu können. Menschen, die dazu bereit sind, alles für ihre Träume aufzuopfern, ohne dabei destruktive Hintergedanken im Sinne ihrer Macht zu haben.

Nicht nur Kryptowährungen, welche unser Bargeld ersetzen könnten, sondern zahlreiche weitere Entwicklungen sind bereits existent. Die Zukunft ist also jetzt.

Sosehr uns natürlich die Idee begeistert, unser biologisches Selbst mit kybernetischen Verbesserungen zu erweitern, die uns alle möglichen neuen Fähigkeiten verleihen, haben Elon Musks Visionen der Erde von morgen auch ihre Macken.

In einer zukünftigen Welt, in der es illegal ist, Autos zu fahren, weil selbstfahrende Fahrzeuge so viel sicherer sind und es keine Jobs oder gar Hausarbeiten gibt, die uns beschäftigen, klingt ein Neuanfang auf dem Mars nach gar keiner allzu schlechten Idee.

Was denkst du über Elon Musk? Schreib es uns gerne in die Kommentare.

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