Mobilität der Zukunft

Die Mobilität ist ein besonders wichtiges Thema für die Gestaltung unserer Fortbewegung und Reisen in der Zukunft. In den vergangenen Jahren wurden umweltschonende und ressourcenschonende Technologien entwickelt und für die breite Masse ausgerollt.
E-Mobilität spielt für die Mobilität der Zukunft eine besonders wichtige Rolle. Die Automobilindustrie befindet sich aktuell im Wandel. Neben klassischen Verbrennungsmotoren können Sie sich auch für Hybridmodelle und Elektrofahrzeuge entscheiden. Hybridmodelle sind eine Kombination aus E-Motor und Verbrennungsmotor. Es ist gleichzeitig ein Wettrennen der großen Automobilhersteller, welches Modell die längste Strecke mit nur einer Akkuladung schafft. Auf den großen Automessen auf der Welt werden auch immer mit Modelle vorgestellt, die sich gerade in einer vielversprechenden Entwicklung befinden.
Die Menschen möchten auch in Zukunft mobil bleiben. Die Mobilität ist für das Privatleben, die Wirtschaft und die Selbstverwirklichung enorm wichtig. Der Mobilitätsbedarf wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Im Folgenden werden verschiedene Trends und Entwicklungen für die Mobilität der Zukunft erläutert.
Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?
Es gibt verschiedene Entwicklungen und Trends, wie sich die Mobilität in Zukunft verändern wird. Es sind Konzepte, Lösungen, neue Wege und vor allem aber auch Ideen, die uns Menschen zum Umdenken mit Blick auf den Klimawandel bewegen müssen. Neben dem Umstieg auf die E-Mobilität ist auch die überlegte Fortbewegung ein Gamechanger, da auch die öffentlichen Verkehrsmittel häufiger genutzt werden müssen. Eine Intermodalität in der Mobilität ist allerdings nur mit großen Modernisierungen und den Werkzeugen der Digitalisierung möglich.
Mit Sharing die Straßen von Fahrzeugen befreien
Unter Sharing versteht man das Teilen von verschiedenen Fahrzeugen. Im Bereich Car-Sharing können Pkws gemeinsam genutzt werden. Zudem gibt es in der Innenstadt Sharing-Angebote für E-Roller und Fahrräder. Durch die Sharing-Angebote müssen Sie kein eigenes Fahrzeug oder Fahrrad kaufen. Bei den Sharing-Möglichkeiten handelt es sich meistens um Fahrzeuge, die klimaneutral funktionieren. So können Sie E-Fahrzeuge oder E-Roller nutzen. Die meisten Sharing-Angebote finden Sie aktuell in den Großstädten.
Das Netz wird in den kommenden Jahren auf kleinere Städte erweitert. Gerade in Großstädten stehen Pkws die meiste Zeit nur am Straßenrand und blockieren somit Radwege oder Parkplätze. Eine Studie belegt, dass das Auto in Deutschland im Schnitt rund 23 Stunden pro Tag nicht genutzt wird.
Durch attraktive Car-Sharing-Angebote könnte die Summe der Autos in Deutschland rapide nach unten gehen. Car-Sharing funktioniert einfach über das Smartphone. In der App werden die Daten deines Führerscheins und Personalausweises für die Legitimierung eingegeben und schon kannst du verfügbare Autos auf der Straße öffnen, fahren und bezahlst am Ende deiner Strecke den Betrag. Im Vergleich zu einer Taxifahrt zum Flughafen ist die Nutzung des Car-Sharings meistens wesentlich teurer. Im Flughafen Köln/Bonn gibt es in einem Parkplatz eine ganze Etage für das Abstellen der gemieteten Autos.
Smart Mobility vernetzt Fahrzeuge für digitale Verkehrskontrolle
Smart Mobility bedeutet, dass die Fahrzeuge miteinander vernetzt sind. Die innovative Technologie nutzt die Informationen der Fahrzeuge, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Fahrzeugassistenten helfen Ihnen bei der Parkplatzsuche oder informieren Sie rechtzeitig über Staus. Durch die Daten und Informationen steigt auch die Sicherheit im Straßenverkehr.
Smart Mobility ist für Großstädte besonders wichtig. Die Systeme können auch Busse, Bahnen und Pkws miteinander verknüpfen. Die Digitalisierung treibt die innovativen Technologien und Techniken weiter voran. KI-Systeme werden auch immer wichtiger. Fahrzeugassistenten, Navigationssysteme und Verkehrssysteme können dadurch viel besser kombiniert werden. Die Daten werden nutzbar gemacht, um den Verkehr effizienter und sicherer zu gestalten.
Autonome Fahrzeuge fahren selbstständig durch die Straßen
Viele Fahrzeughersteller versuchen, ein autonomes System in E-Fahrzeuge zu integrieren. Vorreiter der Technologie war Tesla, die 2015 bereits ein teilautonomes System (Autopilot) entwarfen. Es handelt sich jedoch nur um ein teilautonomes System, da der Fahrer alle Aktionen des Fahrzeugs überwachen. Bremsen, Beschleunigen und Lenken übernimmt der Autopilot. Mittlerweile haben Daimler, Audi und BMW innovative Systeme in die neuesten Fahrzeuge integriert, die Sie beim Fahren unterstützen können. Die neuesten Modelle haben fast alle einen integrierten Fahrzeugassistenten.
Es gibt verschiedene Automobilhersteller, Start-ups und andere Tech-Unternehmen, die sich auf die Entwicklung eines autonomen Systems konzentrieren. Nvidia Drive ist ein innovatives System von Nvidia. Es handelt sich um eine KI-gestützte Plattform für moderne Fahrzeugassistenten. Natürlich mischt Tesla auch ganz vorne mit. Aktuell befinden wir uns jedoch noch in der Entwicklungsphase. Einige Hersteller haben bereits innovative Systeme entwickelt, für die kein Fahrer mehr benötigt wird. Autonome Fahrzeuge werden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist es bis dahin noch ein langer Weg.
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Die E-Mobilität wird die Verbrenner ablösen
Einer der wichtigsten Bereiche für die Mobilität der Zukunft sind E-Motoren. Bei E-Motoren handelt es sich um eine ressourcenschonende Antriebsmethode. Es gibt Subventionen vom Staat für Bürger, die sich für die Anschaffung von E-Fahrzeugen entscheiden. Zudem werden Unternehmen bezuschusst, die ihren Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umstellen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der E-Fahrzeuge in Deutschland rasch angestiegen.
Eine große Hürde sind die Ladestationen in Deutschland. Die Großstädte verfügen nur bedingt über eine einwandfreie Ladeinfrastruktur, denn aktuell kann die Zahl der Schnellladestationen das Wachstum in der E-Mobilität nicht auffangen und zwingt die Besitzer:innen solcher Autos zu privaten Investitionen. Das Ladenetz wird in Deutschland in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden müssen, um die Ziele in der E-Mobilität zu erreichen. Erste Ziele der Bundesregierung sind krachend gescheitert, aber das Thema steht weiterhin auf der Agenda.
Mittlerweile gibt es auch E-Busse, E-Transporter und E-Lkws. E-Busse kommen im öffentlichen Personennahverkehr zum Einsatz. Die Post steigt in den Innenstädten auf E-Transporter um und es gibt Speditionen, die ihren Fuhrpark vereinzelt auf E-Lkws umstellen. Die Zahl der E-Busse, E-Transporter und E-Lkws wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Langfristig gesehen wird der E-Motor den Verbrennungsmotor ablösen. Im Jahr 2020 wurde ein Flugzeug mit E-Antrieb vorgestellt. Firmen wie AeroTEC und MagniX forschen an einem umweltschonenden Antrieb für den Luftverkehr.
Der Wasserstoff-Antrieb wird heiß diskutiert
Ein Wasserstoff-Auto kann die Energie für den Antrieb selbst produzieren. Der Stromlieferant ist eine integrierte Brennstoffzelle. Gespeichert wird die erzeugte Energie in Wasserstoff. Durch die Luft- und Sauerstoffzufuhr kommt es zu einer Reaktion, wodurch Strom erzeugt wird. Neben Strom werden Wasser und Wärme erzeugt. Es handelt sich hier auch um einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Antrieb. Allerdings sollten Fahrzeugbesitzer auf die Herkunft des Wasserstoffs achten. Wasserstoff kann aus Erdgas oder Windkraft gewonnen werden.
Seamless Mobility ist bereits Bestandteil der intermodalen Logistik
Hierbei geht es um Mischformen der Mobilität. So können Sie Montag den Bus oder Bahn nutzen und am Freitag nutzen Sie Ihr eigenes Fahrzeug. Diese Mischform wird auch als Multimodal bezeichnet. Bei einer intermodalen Mischform nutzen Sie an einem Tag mehrere Fortbewegungsmittel. Von Ihrer Wohnung fahren Sie mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle und fahren dann mit dem Bus zur Arbeit. In Zukunft wird es noch weitere Möglichkeiten geben.
In der intermodalen Logistik wird ein ähnliches Konzept bereits angewendet, denn hier werden Luftwege, Landwege und Seewege möglichst effektiv kombiniert, um Waren zu transportieren. Es können etwa Waren aus China über den Chinazug bis nach Europa transportiert werden. In Europa werden die Waren an den Bahnhöfen dann auf Lastkraftwagen umgeladen, um dann so zum Zielort zu gelangen.
Wie wirst du dich in Zukunft fortbewegen? Auf welchen technologischen Fortschritt freust du dich? Nutzt du bereits App für deine Mobilität? Schreib uns gerne einen Kommentar mit deinen Ideen für die Zukunft.



