Smart Home – was heute bereits möglich ist

Das Smart Home ist derzeit der letzte Schrei auf dem Technologiemarkt. Viele Hausbesitzer finden es toll und auch bequem, die Heizung oder den Kühlschrank von unterwegs aus bedienen zu können. Es gibt heutzutage Universal-Smart-Home-Apps auf dem Markt, mit denen man per Sprachsteuerung Zugriff auf die Geräte erlangt. Mit der Alexa-App von Amazon*, welche auf tausende Geräte zugreifen kann, lässt sich genau das bewerkstelligen. Neben dem Gardena Mähroboter lassen sich auch der Fitbit Fitnesstracker, die Philips Hue Beleuchtung und viele weitere Komponenten fernsteuern.
Festinstallierte Haushaltsgeräte kann man mit innovativen WLAN-Steckdosen dem Smart Home hinzufügen. So können Sie sich beispielsweise fünf Minuten vor Ihrer Ankunft einen Kaffee machen, welcher, sobald Sie Ihre Wohnstätte erreichen, dann bereits für Sie bereitsteht. Angenehmer geht es nun wirklich nicht.
Welche Geräte können noch mit dem Smart Home verbunden werden?
Neben Mährobotern, Kaffeemaschinen und Lampen findet man in smarten Haushalten auch Saugroboter, welche in der Abwesenheit der Bewohner den Teppichboden von Staub befreien. Auch ein digitales Türschloss kann über das Internet verriegelt und entriegelt werden. Sie müssen Ihren Schlüssel somit nicht mehr mühsam aus der Hosentasche herauskramen, sondern können die Haustür ganz bequem mit dem Smartphone aufschließen.
Im Sommer, wenn die Hitzewelle mit voller Wucht um sich schlägt, sind Sie dazu imstande, Ihre Wohnräume per Smart App von der Klimaanlage herunterkühlen zu lassen. Die Gradzahl, welche später in Ihrer Wohnung vorherrschen soll, bestimmen Sie selbstverständlich selbst. Bei extremer Hitze benötigt Ihr Rasen viel Wasser. Bedienen Sie den Rasensprenger per Smartphone App, wird er auch in Ihrer Abwesenheit mit kühlem Nass berieselt und kann munter weiter wässern.
Braune Grasflecken, welche durch einen Wassermangel zustande kommen, gehören so der Vergangenheit an. Es ist auch möglich, die Rollladensteuerung, Kopfhörer, Waschmaschinen, Überwachungskameras und sogar Autos mit dem Smart Home zu verbinden.
Smart Home – so sieht die Zukunft aus
Das Smarthome wird von vielen Fachleuten als die Technologie der Zukunft angesehen und das auch aus gutem Grund. In Zeiten ständiger Preisanhebungen schaut jeder auf seinen Geldbeutel. Vielen geht es auch darum, einen Teil zur Rettung des Planeten beizusteuern, schließlich trifft uns der Klimawandel mit voller Wucht. Wissenschaftler sind sich einig: Wenn wir uns nicht einschränken, wird die Welt, wie wir sie kennen, bald nicht mehr existieren.
Mit einer Smart Home-Vernetzung haben Sie Ihre Energiekosten stets im Blick und können so Ihren Beitrag zu einer gesunden Umwelt leisten. Das ist wohl auch der Grund, warum immer mehr Unternehmen auf diesen Zug aufspringen.
Experten haben dem Smart Home eine große Zukunft prophezeit. Ihrer Meinung nach wird die intelligente Haustechnik in den kommenden Jahren immer präsenter werden und sich auch zunehmend weiterentwickeln.
Die E-Mobilität wird auch vernetzte Autos auf den Markt bringen, die mit unserem Smart Home interagieren. Wenn das Smart Home erkennt, dass das Auto nur noch wenige Minuten von der Haustür entfernt ist, dann schaltet sich das Licht ein, die Garage öffnet sich im richtigen Moment und vielleicht geht sogar der vorbereitete Ofen an.
Gibt es auch Nachteile?
Natürlich hat alles Positive irgendwo auch eine Schattenseite, welche wir uns nun einmal genauer ansehen wollen. Die Frage, welche sich viele Interessenten stellen, ist folgende: Sind meine Daten sicher? Alles, was mit dem Internet verbunden ist, kann schließlich irgendwie gehackt werden, nicht wahr?
Viele treibt die Angst um, denn es handelt sich um eine relativ neue Technologie. Um diese hochzufahren, bedarf es Daten wie der E-Mail-Adresse, der Telefonnummer sowie der Wohnanschrift, welche natürlich rein theoretisch abhandenkommen können. Zudem muss man ein Passwort vergeben, welches ebenfalls in die Hände Dritter gelangen könnte. Gelingt es einem talentierten Hacker, Ihre Sicherheitssysteme lahmzulegen, hat er vollen Zugriff und würde vermutlich sogar Ihre Kreditkartennummer herausfinden. Noch viel heftiger wäre eine Erpressung oder ein Identitätsdiebstahl. Ein solches Erlebnis wünscht sich wahrlich niemand.
Wie Sie Ihr Smart Home möglichst sicher gestalten
Das soeben beschriebene Weltuntergangsszenario können Sie gleich wieder ad acta legen, denn jetzt erhalten Sie ein paar wichtige Tipps. Wenn Sie diese berücksichtigen, sind Ihre privaten Daten so sicher wie möglich unter Verschluss.
Sichere Passwörter
Mit sicheren Passwörtern lassen Sie jeden Hacker auflaufen. Ein langes Kennwort mit Sonderzeichen und Zahlen macht es den Cyberkriminellen ganz besonders schwer. Haben Sie Probleme, sich Ihre vielen PKWs zu merken, können Sie auf einen Passwort-Manager zurückgreifen. Mit einem solchen verstauen Sie alle wichtigen Codewörter an einem sicheren Ort.
Regelmäßige Aktualisierungen
Denken Sie daran, die Software des Smarthomes regelmäßig zu aktualisieren. Ein überholtes Programm ist eine Schwachstelle und dient Internet-Betrügern als Eingangstür.
VPN-Anbieter auswählen
Benutzen Sie einen VPN, werden Ihre Daten, wenn Sie diese an ein anderes Gerät übermitteln, verschlüsselt. Stellen Sie es sich so vor: Ihre Daten fliegen durch einen Tunnel, in den von außen niemand eindringen kann. Fragen Sie Google oder Ihre persönliche Assistentin Siri, werden Ihnen zahlreiche VPN Anbieter angezeigt. Suchen Sie sich einfach einen aus!
Ein kleiner positiver Nebeneffekt: Sind Sie gerade auf Auslandsurlaub? Mit einem VPN können Sie deutsche Streams ansehen, da den Webseiten vorgegaukelt wird, dass Sie sich in ihrem Heimatland aufhalten. Nicht schlecht, oder?
Datenschutzbestimmungen einhalten
Gehen Sie die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters genau durch und machen Sie nur bei den Punkten ein Kreuz, die Sie auch wirklich vertreten können. Zusätzlich empfiehlt es sich, sicherzustellen, dass Ihre persönlichen Daten ausschließlich auf europäischen Servern gebunkert werden.
Berücksichtigen Sie diese Punkte, legen Sie automatisch den Grundstein für ein möglichst sicheres, smartes Heim! Welche Geräte und Funktionen hast du schon automatisiert und mit Smart Home-Gadgets versorgt?
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